Biolandbau

Biolandbau - Was ist das?
Der Leitgedanke der biologischen Landwirtschaft ist höchste Lebensmittelqualität durch schonende Nutzung von Landschaft, Rohstoffen und Energie.
In der Praxis bedeutet das:
- Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Düngemittel
- Erhaltung und Steigerung der Bodengesundheit und -fruchtbarkeit durch schonende Bodenbearbeitung
- natürliche, organische Dünger und ausgewogene Fruchtfolge
- Förderung der natürlichen Regulationsmechanismen und Selbstheilungsprozesse in intakten Ökosystemen (Nützlingsförderung)
- Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik in allen Bereichen des Biolandbaus
- Artgemäße Tierhaltung und Fütterung mit biologischem Futter
Biolandwirtschaft erfolgt nach klaren gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien. Seit 1. Jänner 2009 gibt es eine im gesamten
EU-Raum geltende, neu überarbeitete Bio-Verordnung Nr. 834/2007 mit den entsprechenden Durchführungsvorschriften 889/2008.
Darin sind die Bestimmungen für alle Bio-ProduzentInnen, Bio-VerarbeiterInnen und Bio-HändlerInnen genau definiert.
Die Einhaltung dieser Richtlinien wird bei Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern, aber auch bei Verarbeitern und Händlern mindestens
1x jährlich von unabhängigen, staatlich autorisierten Kontrollstellen überprüft.
Weitere Artikel
Folgende Artikel enthalten weiterführende Informationen:
Grundprinzipien des biologischen Landbaus
