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Würzig und bodenständig - Bio-Majoran

Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler und stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Ägypter, Griechen und Römer würzten ihren Wein mit Majoran und versprachen sich davon eine Steigerung der Liebeskraft. Die Griechen opferten das Kraut auch als "Weihrauch" zu Ehren von Aphrodite. In der mitteleuropäischen Küche findet der Majoran seit dem 16. Jahrhundert Verwendung. Grundsätzlich werden zwei Typen unterschieden: Blatt- und Knospen-Majoran. Beide finden sowohl in der Küche als Gewürz als auch als vielfältige Heilpflanze Verwendung.
   
Bio-Tipps
Lagerung: Majoran lässt sich sehr gut trocknen. Dazu werden die Pflanzenteile gebündelt und aufgehängt. Sobald die Blätter trocken sind, streift man sie von den Stängeln und lagert sie in gut verschlossenen Gefäßen. Bei guter Lagerung hält getrockneter Majoran mehrere Jahre.

Verwendung:
Majoran ist sehr würzig und hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Blätter werden frisch oder getrocknet zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen, Saucen, Würsten, Fleischgerichten, Hülsenfrüchten usw. verwendet.

Bio-Wissen
Bio-Majoran wächst am besten an einem windgeschützten, warmen und sonnigen Platz. Geerntet werden sollte kurz vor der Blüte, dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Die Pflanzen sollten dabei nicht zu dicht über dem Boden abgeschnitten werden - so können sie weiterwachsen und später erneut geerntet werden.