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Frühlingshaft frisch - Bio-Kerbel

Der Kerbel gehört zur Familie der Doldenblütler und stammt ursprünglich aus dem Kaukasus. Heutzutage wird er allerdings überall in Europa angebaut. Die einjährige Pflanze hat auf den ersten Blick ein wenig Ähnlichkeit mit Petersilie. Das leicht süßlich duftende Kerbelkraut wird 25 bis 60 Zentimeter hoch und erinnert geschmacklich etwas an Anis und Fenchel. Mit Kerbel wurden schon vor Jahrtausenden die Speisen gewürzt - auch zur Heilung von allerlei Krankheiten verwendete man ihn: Kerbelblätter enthalten die Vitamine A und C sowie Magnesium und Eisen.

Bio-Tipps

Lagerung: Kerbel eignet sich nicht zum Trocknen - da dabei Farbe, Aroma und Geschmack verloren gehen; er lässt sich aber gut einfrieren.

Verwendung: Besonders gut schmeckt frischer Kerbel zu Fisch, Geflügel, Schaf- und Kalbfleisch, oder auch als vegetarische Variante zu jungem Gemüse, Eier- und Käsegerichten, Suppen, Soßen und als Pesto verarbeitet. Beim Kochen sollte Kerbel jedenfalls erst in den letzten Minuten dazugegeben werden, da sonst viel von seinem besonderen Aroma verlorengeht und er sich gräulich verfärbt.

Bio-Wissen
Bio-Kerbel kann wie Bio-Kresse das ganze Jahr über auf der Fensterbank gezogen werden. Die Pflanze bevorzugt einen lockeren, durchlässigen und feuchten Boden an einem halbschattigen Ort. Wenn Kerbel zu trocken steht, bildet er schnell Blüten, was das Aroma stark verändert. Daher sollte er vor der Blüte geerntet werden.