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Nicht nur für Drachen - Bio-Estragon

Estragon gehört zur Familie der Korbblütler. Er soll ursprünglich aus dem fernen Osten nach Europa gekommen sein und wächst in Südeuropa heute noch als Wildpflanze. Auf Altfranzösisch bedeutete das Wort „Estragon“ „kleiner Drache“. Das Kraut wurde, wenn man den Überlieferungen glauben darf, als Heilmittel bei Schlangenbissen und gegen Drachen verwendet.
   
Bio-Tipps
Verwendung: Estragon ist vor allem frisch besonders aromatisch und zählt zu einem der meist geschätzten Gewürze in der französischen Gastronomie. Ob rohe Gemüsesalate, gebratenes Fleisch, Geflügelgerichte, Fisch, verschiedene Saucen oder Kürbisgemüse - mit Estragon lassen sich zahlreiche Gerichte verfeinern. Estragon wird auch gern zur Aromatisierung von Essig und Senf und zum Würzen von eingelegten Gurken verwendet.

Hausgemachter Estragonessig Schneiden Sie einen schönen Estragonzweig ab und stecken Sie ihn in eine Flasche. Geben Sie dann Essig, der zuvor etwas erwärmt wird, hinzu. Dann wird die Flasche geschlossen und drei Monate aufbewahrt - danach ist der Essig gebrauchsfertig.

Bio-Wissen
Bio-Estragon braucht einen sehr sonnigen, gut bewässerten Platz im Garten. Er wächst aber auch gut in Töpfen und Pflanzentrögen, die im Winter allerdings ins Haus gestellt werden sollten. Verwendet werden das blühende Kraut, junge Triebspitzen und Blätter, die mehrmals im Jahr geerntet werden können. Die Sammelzeit der Blüten ist von Mai bis Juli. Da der Gehalt an ätherischen Ölen kurz vor der Blüte am höchsten ist, werden die Triebspitzen zu diesem Zeitpunkt abgeschnitten. Der frisch geerntete Bio-Estragon besitzt ein besonders intensives Aroma.